Do Donnerstag
12.
Feb Februar
Alles hat er schön gemacht zu seiner Zeit; auch hat er die Ewigkeit in ihr Herz gelegt, ohne dass der Mensch das Werk, das Gott gewirkt hat, von Anfang bis Ende zu erfassen vermag.
Prediger 3,11

Gespräch mit einem Embryo

Nehmen wir einmal an, wir könnten mit einem Embryo im Mutter­leib sprechen. Wir würden ihm erzählen, dass seine Zeit dort bald zu Ende geht und sein Leben außerhalb der Mutter weitergeht. Würde er uns nicht entgegnen, sein jetziges Leben sei das einzig wahre - und alles andere Unsinn?

Doch eigentlich müsste der Embryo sich sagen: „Ich habe Arme, kann sie aber kaum ausstrecken - vermutlich brauche ich sie später. Außerdem habe ich Beine, die ich zusammenge­kauert gegen die Brust drücken muss; bestimmt werde ich sie für mein Leben draußen benötigen. Auch meine Augen brauche ich noch nicht, denn hier drinnen ist alles dunkel; wahrscheinlich folgt jedoch bald ein Leben, in dem ich mit ihnen viel Schönes entdecken kann.“

Wenn also der Embryo über seine Existenz nachdächte, könnte er eine Vorstellung über sein Leben außerhalb des Mutter­leibs entwickeln, ohne es schon selbst erlebt zu haben.

Ähnlich verhält es sich mit unserem Dasein auf der Erde. Wir leben und lernen, sammeln Wissen und Erfahrung. Dann sterben wir - und alles ist vorbei? Ist das wirklich so? Warum hat ein Em-bryo Hände, Beine und Augen? Weil sie für etwas bestimmt sind, das noch vor ihm liegt. So ist es auch mit unserem Leben: In uns lebt eine Ahnung, dass es noch mehr geben muss - etwas Größeres. Eine Sehnsucht nach Gott und nach einem Leben bei Ihm.

Und genau das - eine Ewigkeit bei Ihm in seiner Herrlichkeit - verspricht Gott allen, die an seinen Sohn Jesus Christus glauben!