
Vor dem Sterben zu erledigen
Es gibt Internetseiten und Bücher, die Empfehlungen auflisten, was man vor seinem Tod getan haben sollte, „damit man nichts zu bereuen hat“. Die Vorschläge reichen von seriös, wie „singen lernen“, bis absurd, wie „sich von der Polizei verhaften lassen“. Der Leser wird dazu eingeladen, sich seine eigene Liste zusammenzustellen. Eigentlich eine gute Sache, da sie dazu anregt, nachzudenken und zu unterscheiden: Was ist wirklich wichtig, und was ist eher nebensächlich oder gar unsinnig?
Die Bibel zeigt, dass man eins unbedingt tun sollte: sich Gedanken über die Ewigkeit machen. Denn „es ist den Menschen gesetzt, einmal zu sterben, danach aber das Gericht“ (Hebräer 9,27). So hart diese Aussage klingen mag - es gibt glücklicherweise einen Weg, dieses Gericht abzuwenden: „Glaube an den Herrn Jesus, und du wirst errettet werden“ (Apostelgeschichte 16,31). Dieser Punkt gehört also unbedingt auf die To-do-Liste, und zwar ganz oben!
Weitere Anregungen:
- Das Neue Testament vollständig lesen
- Täglich beten
- Wöchentlich eine biblische Predigt anhören
- 20 Bibelverse auswendig lernen
- Das 1. Buch Mose lesen
- Den 23. Psalm abschreiben
Manche meinen, eine Bekehrung zu Gott ziehe eine ganze Reihe von Zwängen nach sich. Diese Vorstellung basiert jedoch auf einem falschen Gottesbild: Gott ist zwar ein gebietender, doch zugleich ein gebender Gott. Er schenkt demjenigen, der an Jesus Christus glaubt, das ewige Leben und darüber hinaus viele weitere Segnungen. Er hat „kein Gefallen am Tod des Gottlosen, sondern dass der Gottlose von seinem Weg umkehre und lebe“ (Hesekiel 33,11). Deshalb noch einmal: Der erste Punkt auf der Checkliste sollte unbedingt lauten:
- Gott meine Sünden bekennen und Jesus Christus als meinen Retter annehmen.