Fr Freitag
9.
Apr April
Als [Jesus] auf dem Ölberg saß, dem Tempel gegenüber, fragten ihn Petrus und Jakobus und Johannes und Andreas für sich allein: Sage uns, wann wird das sein, und was ist das Zeichen, wann dies alles vollendet werden soll?
Markus 13,3.4

Andreas bringt seine Fragen zu Jesus

Wenn man heute die Überreste der ehemaligen Tempelmauer in Jerusalem sieht, ahnt man, wie gewaltig und herrlich der Tempel gewesen sein muss. So versteht man auch, dass die Jünger ehrfürchtig - und vielleicht auch ein wenig stolz - den Herrn darauf hinweisen: „Lehrer, siehe, was für Steine und was für Gebäude!“. Doch Jesus sagt ihnen: „Hier wird nicht ein Stein auf dem anderen gelassen werden, der nicht abgebrochen wird.“ Diese Ankündigung muss sie fassungslos gemacht haben. 

 Als sie dann wenig später auf dem Ölberg stehen, direkt dem Tempel gegenüber, bestürmen sie ihren Meister mit Fra­gen. Sie diskutieren nicht, spekulieren auch nicht, sondern stel­len Ihm in vertrauter Runde Fragen. Und Jesus erklärt ihnen die Zeichen, die seine Wiederkunft und den Beginn des Tausendjährigen Reichs ankündigen. 

Andreas hat Fragen und geht damit zu Jesus. Darin ist er wieder einmal beispielgebend für mich. Wo kann ich meine Fragen loswerden? Bei Gott! Und wie antwortet Er mir? Durch sein Wort, die Bibel. Denn „alle Schrift ist von Gott eingegeben und nützlich zur Lehre, zur Überführung, zur Zurechtweisung, zur Unterweisung in der Gerechtigkeit“ (2. Timotheus 3,16).

Meine Lebensfragen sowie meine Fragen zum Anfang und zur Zukunft des Menschen beantwortet Gott in seinem Wort. Und wenn es mir schwerfällt, die Gedanken Gottes zu verstehen, dann bitte ich Ihn im Gebet aufrichtig um Hilfe. Er will mir seinen Willen kundtun und mich von der Wahrheit überzeugen.