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15
Mär März
Folgetag
Ich bin die Tür; wenn jemand durch mich eingeht, so wird er errettet werden und wird ein- und ausgehen und Weide finden.
Johannes 10,9

„Ich bin die Tür“

Jeder weiß, wie nützlich eine Tür ist: Durch die offene Balkontür spüren wir, dass es Herbst wird. Hinter der Schranktür steht unser Geschirr sicher. Und unsere Haustür schützt uns vor unliebsamen Besuchern.

Der Herr Jesus gebraucht hier das Bild einer Schafhürde im Orient. Dieses Gehege war oft mit einer Steinmauer und viel Gestrüpp umgeben. So konnten die Schafe nicht ausbrechen, und wilde Tiere kamen nur schwer hinein. Und an der Tür lag nachts der Hirte und wachte.

Wer durch eine Tür eintritt, trifft eine Entscheidung. Er verlässt das Draußen und ist drinnen. Wer Jesus Christus annimmt, wer durch Ihn „eingeht“, ist errettet und ist in Sicherheit. Er ist für ewig gerettet durch das Erlösungswerk auf Golgatha – und er wird auch auf seinem Lebensweg Rettung und Bewahrung erfahren.

Der, der eintritt, ist nun frei und kann „ein- und ausgehen“. Er wird nicht gesetzlich eingeengt, sondern ist frei, den Willen Gottes zu tun und Ihm in Hingabe nachzufolgen. Er geht hinein, um Gott anzubeten, und er geht hinaus, um die Botschaft anderen Menschen weiterzusagen. Und er wird „Weide finden“, wird „auf grüne Auen“ und „zu stillen Wassern“ geführt werden (Psalm 23,2).

Jesus sagt: „Ich bin die Tür.“ Niemand kann durch Ihn eingehen, ohne errettet zu werden – aber niemand kann auch errettet werden, ohne durch Ihn einzugehen. Er ist der Name, „in dem wir errettet werden müssen“ (Apostelgeschichte 4,12). Doch die Bibel spricht auch von einer Zeit, wenn die Tür verschlossen sein wird. Dann kann keiner mehr errettet werden! Doch heute ist die Tür noch offen! Fassen Sie Mut und kommen Sie herein!