Di
18
Jul
Freut euch vielmehr, dass eure Namen in den Himmeln angeschrieben sind.
Lukas 10,20

Mahmut ist in einer gemäßigt muslimischen Familie in Syrien aufgewachsen. Auf der Flucht vor dem Krieg gelangte er nach Deutschland. Hier bekam er nach einigen Monaten engeren Kontakt zu einer christlichen Familie. Eine seiner ersten Fragen war: „Wie kann ich Christ werden?“ Schon in seiner Heimat hatte er Begegnungen mit Christen und hatte auch selbst in der Bibel gelesen. Er fühlte sich von der Gnade Gottes angezogen und suchte Vergebung für seine Sünden und Frieden und Gewissheit für sein Herz. Sehr interessiert hörte er zu, als ihm der biblische Weg zum Heil erklärt wurde. Er nahm Jesus Christus als seinen Erlöser an und ist jetzt ein glücklicher Christ.

Eines Tages war Mahmut bei einer christlichen Taufe anwesend und ließ sich die Bedeutung erklären. Schnell verstand er den Sinn und äußerte den Wunsch, ebenfalls getauft zu werden. Er sagte: „Im Herzen bin ich schon Christ, jetzt möchte ich das auch nach außen hin bekennen und mich ganz auf die Seite Jesu stellen.“ Deshalb wurde er kurz danach getauft. Er ist nicht länger Muslim, sondern ist jetzt innerlich und äußerlich ein Christ.

Als Mahmut seiner Familie und seinen Freunden davon berichtete, erntete er viel Unverständnis. Doch das hat seine Freude am Herrn Jesus nicht beeinträchtigt. Gern erzählt er seinen Bekannten von seinem Glauben an den Erlöser.

Eine christliche Freundin aus der Heimat fragte ihn nach seinem Taufschein. Sie legte großen Wert auf ein kirchliches Dokument. Da fragte Mahmut zurück, ob Gott etwa ein Papier sehen müsse, ehe Er ihn annehmen würde. – Weder ein Taufschein noch die Taufe selbst können ja als Eintrittskarte für den Himmel dienen. Der ewige Gott sieht das Herz an. Er prüft, ob lebendiger, persönlicher Glaube an den Herrn Jesus vorhanden ist. Das ist das wirklich Entscheidende. – Hast du mehr als nur ein Papier?