Do Donnerstag
24.
Dez Dezember
Fürchtet euch nicht, denn siehe, ich verkündige euch große Freude ...; denn euch ist heute in der Stadt Davids ein Erretter geboren, welcher ist Christus, der Herr.
Lukas 2,10.11

Grund zur Freude

„Frohe Weihnachten!“ Diesen Gruß hört man in diesen Tagen immer wieder. Doch welche Bedeutung hat er für Alleinstehende, Alte, Kranke, Behinderte oder Inhaftierte? Und was ist mit denen, die die Feiertage zwar äußerlich festlich verbringen, aber innerlich verletzt, verzweifelt, besorgt, verängstigt oder mutlos sind?

„Fürchtet euch nicht!“ - Diese Worte ruft Gott den Hirten auf dem Feld bei Bethlehem durch einen Engel zu. Und sie gelten auch dir und mir. Gott kennt unsere Lebensumstände und unser Inneres genau.

„Siehe, ich verkündige euch große Freude.“ - Diese große Freude hat nichts mit Kerzenglanz und Geschenkpapier zu tun. Nein, der Grund zur Freude ist ein ganz anderer:

„Denn euch ist heute in der Stadt Davids ein Erretter geboren.“ - Von Natur aus befindet sich jeder Mensch in einer hoffnungslosen Lage. Wir sind „verloren“, „tot in Vergehungen und Sünden“, ja, sogar „Feinde Gottes“ (Lukas 19,10; Epheser 2,1; Kolos­ser 1,21).

In dieser Situation hätten wir keinen Grund zur Freude - wenn nicht der Erretter gekommen wäre, „welcher ist Christus, der Herr“. Dieser Herr, der Sohn Gottes, wurde Mensch wie wir, jedoch ohne Sünde. Er kam, um uns von unseren Sünden zu retten. Freiwillig gab Er sein Leben hin, damit wir von unserer Schuld befreit und von der ewigen Gottesferne bewahrt werden können.

Wirklich froh werden können wir nicht durch religiöse Feste, so andächtig wir diese Tage auch verbringen mögen. Die große Freude finden wir nur in einer lebendigen Glaubensbeziehung zu Christus, dem Erretter und Herrn.