
Versöhnung
Im Alltag verstehen wir unter „Versöhnung“ meist Folgendes: Wenn zwei Menschen nach einem Streit wieder Frieden schließen, söhnen sie sich aus. Sie klären ihre Unstimmigkeiten und wollen wieder miteinander auskommen.
Im Blick auf das Verhältnis zu Gott hat „Versöhnung“ jedoch eine tiefere Bedeutung.
Zuerst ist wichtig zu betonen, dass Gott kein Feind des Menschen ist. Er trägt keine Schuld an der gestörten Beziehung zwischen Ihm und seinen Geschöpfen. Im Gegenteil - Er liebt die Menschen und will nicht, dass sie ewig verloren gehen.
Wir Menschen hingegen haben das Verhältnis zu unserem Schöpfer belastet. Statt Ihn zu ehren und seinen Anweisungen zu folgen, haben wir uns gegen Ihn aufgelehnt. In unseren Herzen hat sich eine Feindschaft gegen Gott eingenistet.
Doch diese Rebellion hat Gott nicht davon abgehalten, uns seine Hand zur Versöhnung zu reichen. Vor rund 2000 Jahren sandte Er seinen Sohn auf die Erde.
Durch seinen Tod am Kreuz hat Jesus Christus eine Brücke gebaut, die den Weg zurück zu Gott möglich macht. Seither ruft Gott durch seine Boten: „Lasst euch versöhnen mit Gott!" - und gerade in diesem Moment, wo Sie das lesen, geschieht es erneut.
Wenn Sie diese Brücke betreten, indem Sie zu Gott umkehren, Ihm Ihre Schuld bekennen und an den Erlöser glauben, werden Sie mit Gott versöhnt. Sie treten in eine ganz neue Beziehung zu Ihm: Er macht Sie zu seinem Kind und schenkt Ihnen seine Vaterliebe.