
Smog
Bei kaltem Wetter, ausgeglichenen Druckverhältnissen und Windstille steht die Luft buchstäblich still. Tritt eine solche Wetterlage in einer Großstadt auf, reichern sich schädliche Emissionen schnell an - die Luft wird stark verschmutzt. Es entsteht ein Wintersmog, der der Gesundheit ernsthaft schadet. In solchen Zeiten bleibt man am besten zu Hause, wenn es irgendwie möglich ist.
Eine wirklich unangenehme Zeit! Umso größer ist die Erleichterung, wenn sich der Himmel wieder aufklart und man wieder frei durchatmen kann.
Ein ähnliches - nur weit tiefergehendes - Gefühl der Befreiung erlebt ein Mensch, wenn sich die „Luft“ zwischen ihm und Gott klärt. Auf jedem Menschen lastet nämlich eine dicke Wolke von Sünden, die ihn von Gott trennt. Je länger man zögert, seine Schuld zu bekennen, desto dichter und dunkler wird dieser „Sündensmog“.
In dieser bedrückenden Lage besteht die Gefahr, dass wir nach irgendeiner Ablenkung suchen. Man greift zu Alkohol, beginnt regelmäßig zu spielen oder sucht auf anderen Wegen das Gewissen zu betäuben. Doch echte Befreiung kann nur von oben kommen.
Gott will uns von der Sündenlast erlösen, wenn wir bereit sind, unser Versagen anzuerkennen und auf sein Wort zu hören: „Nehmt Worte mit euch und kehrt um zu dem Herrn; sprecht zu ihm: Vergib alle Ungerechtigkeit“ (Hosea 14,3).
Dann geschieht das Wunder, das im Tagesvers beschrieben ist: Gott tilgt unsere Sünden wie Nebel - und wir dürfen aufatmen in der klaren, frischen „Luft“ der Vergebung.