Mi Mittwoch
7.
Okt Oktober
Eine gewisse Frau, mit Namen Lydia, eine Purpurhändlerin aus der Stadt Thyatira, die Gott anbetete, hörte zu, deren Herz der Herr auftat, dass sie achtgab auf das, was von Paulus geredet wurde.
Apostelgeschichte 16,14

Lydia öffnet ihr Herz

Rund 15 km nördlich der Stadt Kavala in Griechenland erkennt man die eindrucksvollen Ruinen der antiken Stadt Philippi: die Überreste alter Häuser, einer Markthalle, einer Sporthalle (Gymnasion genannt) und eines Thea­ters. Wenn die alten Steine reden könnten, würden sie die Geschichte von Paulus erzählen. Philippi war die erste Stadt Europas, die der Apostel Paulus besuchte. Ihre Bewohner waren die ersten Euro­päer, die das Evangelium hörten - die Botschaft von der Sündenvergebung durch den Glauben an den gestorbenen und auferstandenen Herrn Jesus Christus.

Als Paulus in Philippi ankommt, kennt er niemanden. Wo kann er von Gott vorbereitete Zuhörer finden, denen er von Jesus erzählen kann? Nach einiger Zeit bekommt Paulus mit, dass sich ein paar Frauen am Sabbath, dem jüdischen Ruhetag, am Fluss treffen, um zu beten. Das ist die Gelegenheit! Als Paulus zum Fluss kommt, trifft er tatsächlich auf einige Frauen. Sie glauben an Gott und beten auch zu Ihm, aber von Jesus haben sie noch nie etwas gehört.

Paulus erzählt ihnen, dass der Herr Jesus, der Sohn Gottes, als Mensch in diese Welt gekommen ist und dass Er der von Gott gesandte Retter ist. Für alle, die einsehen, dass sie Vergebung ihrer Schuld vor Gott brauchen, ist Er gekommen und gestorben. Eine Frau hört besonders gut zu. Es ist Lydia, eine Händlerin, die wohl Farben oder Stoffe aus Thyatira verkauft. Gott selbst tut ihr Herz auf, so dass sie nicht nur aufmerksam zuhört, sondern auch der Heilsbotschaft von Herzen glaubt.

Genau darauf kommt es bis heute an: Es gilt, die gute Botschaft von Jesus Christus, dem Retter, zu hören und sie für sich persönlich in Anspruch zu nehmen.