
Anpfiff, Schlusspfiff und ein Nachspiel
Wenn im Fußballstadion der Anpfiff ertönt, dann zählt nur noch eins: „Das Runde muss in das Eckige“ (Sepp Herberger). Und das 90 Minuten lang. Doch wenn es „unserer“ Mannschaft nicht gelingen will, obwohl sich auf dem Platz eine Chance an die nächste reiht, dann hofft man … bangt man … zittert man. Plötzlich ertönt der Schlusspfiff und das Spiel ist aus. Und während die Siegermannschaft ausgelassen feiert, schleichen die Verlierer mit gesenktem Kopf vom Platz.
Unser Leben ähnelt einem Fußballspiel: Unsere Geburt ist der Anpfiff und unser Tod der Schlusspfiff - dazwischen findet unser Leben statt, für das Gott gute Regeln gegeben hat. Die „90 Minuten“ Spielzeit sind nicht in jedem Leben gleich lang. Und anders als beim Fußball ist dann auch noch nicht Schluss: Denn unser Leben hat in jedem Fall ein Nachspiel!
Nach dem Schlusspfiff unseres Lebens kommt Gott zu Wort. Er hat unser Leben gesehen und jedes Foul, das die Bibel Sünde nennt, in unserem Leben registriert: z. B. Lüge, Hass, Diebstahl, Stolz, Neid oder Streit. Dafür müssen wir uns nach dem Ende unseres Lebens vor Ihm verantworten. Denn Gott ist heilig und gerecht und hasst Sünde. Er müsste deshalb jeden, der gegen seine Regeln verstoßen hat, verurteilen und bestrafen. Die Regeln finden sich in der Bibel, dem Wort Gottes.
Doch wenn Gott sein abschließendes Urteil spricht, berücksichtigt Er, wie wir mit seinem Sohn Jesus Christus umgegangen sind. Ob wir Ihn abgelehnt oder gleichgültig behandelt - oder ob wir Ihn als Retter angenommen haben. Denn Jesus Christus hat vor 2000 Jahren am Kreuz gelitten, um unser Erlöser zu werden. Gott hat seinen Sohn wegen unserer „Fouls“ gestraft. Denn Er will uns nicht bestrafen, sondern bei sich haben. Dafür hat Er alles getan - nun liegt es an uns. „Wer an den Sohn Gottes glaubt, wird nicht gerichtet“ (Johannes 3,18)!