Mi Mittwoch
25.
Mär März
Unser Bürgertum ist in den Himmeln.
Philipper 3,20

Wer kommt in den Himmel?

Zu Beginn des Zweiten Weltkriegs verbietet der italienische Staatschef Mussolini seinen Bürgern die Ausreise nach Amerika. Zwei gebürtige Italiener, die seit langem in den USA leben, befinden sich zu dieser Zeit in Italien. Der eine ist ein bekannter Bankier, der andere ein Landwirt. Beide beantragen die Erlaubnis, nach Amerika zurückkehren zu dürfen - doch nur einer bekommt sie: der Landwirt. Er besitzt die US-amerikanische Staatsbürgerschaft und ist daher von dieser Regelung ausgenommen. Der Bankier dagegen hat seine italienische Staatsbürgerschaft behalten. Seine Proteste bleiben erfolglos.

Irgendwann muss jeder von uns die Erde verlassen. Viele Menschen hoffen, dann „in den Himmel“ zu kommen (und wem es egal ist, der kommt garantiert nicht dorthin). Doch dazu benötigt man die richtige „Staatsbürgerschaft“, denn sonst wird man „Strafe erleiden, ewiges Verderben“ (2. Thessalonicher 1,9).

Um in den Himmel zu kommen, genügt es nicht, ein tadelloses Leben zu führen oder sich christlich-sozial zu engagieren. Auch der regelmäßige Besuch einer christlichen Gemeinde reicht nicht aus, ebenso wenig wie eine gewisse Bibelkenntnis. Wer sich nur auf diese Vorzüge stützt, gleicht diesem italienischen Bankier, der zwar in Amerika lebte, sich aber nie um die amerikanische Staatsbürgerschaft bemüht hatte. So jemand ist und bleibt ein „Erdenbürger“.

Und wie werde ich ein „Himmelsbürger“? Jesus Christus sagt: „Ihr müsst von neuem geboren werden“ (Johannes 3,7). Dieses neue Leben schenkt Gott jedem, der einsieht, dass er ein Sünder und deshalb verloren ist. Wer dann Gott aufrichtig um Gnade bittet und an Jesus Christus als seinen Retter glaubt, hat die richtige „Staatsbürgerschaft“. Sein „Bürgertum ist in den Himmeln“.