VortagSonntag 29 JanuarFolgetag

Um jene Zeit aber entstand ein nicht geringer Aufruhr bezüglich des Weges. Denn ein gewisser Silberschmied, mit Namen Demetrius ... sprach: Männer, ihr wisst, dass aus diesem Erwerb unser Wohlstand ist; und ihr seht und hört, dass dieser Paulus ... eine große Volksmenge überredet und umgestimmt hat, indem er sagt, dass das keine Götter seien, die mit Händen gemacht werden. ... Als sie aber das hörten und von Wut erfüllt wurden, schrien sie und sagten: Groß ist die Artemis der Epheser! Und die Stadt geriet in Verwirrung; und sie stürmten einmütig zum Theater und rissen die Mazedonier Gajus und Aristarchus, die Reisegefährten des Paulus, mit fort. ... Die einen nun schrien dieses, die anderen jenes; denn die Versammlung war in Verwirrung, und die meisten wussten nicht, weshalb sie zusammengekommen waren.
aus Apostelgeschichte 19,23-32

Gedanken zur Apostelgeschichte
Die Kunsthandwerker in Ephesus stellen silberne Statuen und Tempel der Göttin Artemis her. Doch jetzt gefährdet "der Weg", der christliche Glaube an den einen unsichtbaren Gott, ihre wichtigste Einnahmequelle. In der Öffentlichkeit allerdings schieben die Silberschmiede religiöse Motive vor, um gegen Paulus und seine Mitarbeiter vorzugehen. So gelingt es ihnen, viele Bürger gegen die Christen aufzuwiegeln.
Tatsächlich verkündigt Paulus überall, dass es nicht viele Götter gibt, sondern nur einen Gott, und nicht viele Herren, sondern nur den Herrn Jesus Christus. Der Apostel predigt den Menschen, dass sie Buße tun und an Christus glauben müssen. Sie sollen sich von den toten Götzenbildern wegwenden, um nur noch dem lebendigen und wahren Gott zu dienen (1. Korinther 8,4-6; Apostelgeschichte 17,30.31; 1. Thessalonicher 1,9.10).
"Groß ist die Artemis der Epheser!" - So hat die Menge damals gerufen. Welche Götter und welche Interessen sind es heute, die den Blick auf den wahren Gott verdunkeln können?

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