Mo
24
Apr
Da sprach Elisa: Hört das Wort des HERRN! So spricht der HERR: Morgen um diese Zeit wird ein Maß Feinmehl einen Sekel wert sein, und zwei Maß Gerste einen Sekel im Tor von Samaria. Da antwortete der Anführer, auf dessen Hand der König sich stützte, dem Mann Gottes und sprach: Siehe, wenn der HERR Fenster am Himmel machte, würde dies wohl geschehen? Und Elisa sprach: Siehe, du wirst es mit deinen Augen sehen, aber du wirst nicht davon essen.
2. Könige 7,1.2

Ein mächtiges Heer der Syrer belagerte Samaria, die Hauptstadt des Königreiches Israel (Nordreich). Es war die Regierungszeit Jorams, noch keine hundert Jahre nach der Teilung des Reiches.

Die Hungersnot der Belagerten hatte unbeschreibliche Ausmaße angenommen. Da ließ Gott plötzlich durch den Propheten Elisa eine Botschaft ergehen: Innerhalb von 24 Stunden sollte die Not vorüber sein. Lebensmittel, die für kein Geld zu haben waren, sollten wieder wie früher zur Verfügung stehen. – Und genau so kam es.

Aber da war einer, der hatte nichts davon. Er hörte das Wort und erlebte alles aus nächster Nähe. Aber ihm selbst nützte es nichts; im Gegenteil, es wurde sein Ende. Das war der Anführer des Königs von Israel, der sich zu klug vorkam, dem Wort Gottes zu glauben. Wenn er den Namen des HERRN in den Mund nahm, dann nur, um spöttelnd seine Skepsis zum Ausdruck zu bringen. „Fenster am Himmel“ sollte Gott machen; und selbst dann hielt er das Wunder noch für unmöglich.

Aber Gott machte es viel einfacher: Er ließ die Syrer ganz überraschend die Flucht antreten. Und als das Volk am nächsten Tag in großen Scharen das syrische Lager plünderte, wurde der Spötter in dem Gedränge im Stadttor nieder­ge­tram­pelt.

Heute lässt Gott den Menschen die Errettung durch den Glauben an Jesus Christus verkündigen. Sollte da einer von uns riskieren, Zeuge der Errettung anderer zu sein, selbst aber verloren zu gehen?