Di
30
Aug
Simon antwortete und sprach: Meister, wir haben uns die ganze Nacht hindurch bemüht und nichts gefangen, aber auf dein Wort hin will ich die Netze hinablassen. Und als sie dies getan hatten, umschlossen sie eine große Menge Fische.
Lukas 5,5.6

Der See Genezareth ist als besonders fischreich bekannt. Dort haben Simon Petrus und seine Kollegen ihren Arbeitsplatz als Berufsfischer. Mit den Fangbedingungen sind sie bestens vertraut. Aus Erfahrung wissen sie, zu welcher Tageszeit und an welchen Stellen man am ehesten mit einem guten Fang rechnen kann. Heute haben die Männer allerdings eine ganz erfolglose Nacht hinter sich. Doch jetzt kommt Jesus Christus und bittet Petrus, Ihn in seinem Schiff etwas vom Land wegzufahren. Vom Boot aus, wie von einer Seebühne, predigt der Herr den Menschen, die am Ufer stehen. Danach fordert Jesus Petrus auf, hinauszufahren und die Netze zu Wasser zu lassen. „Normalerweise ist das Unsinn“, könnte Petrus gedacht haben, „aber Jesus, dem Lehrer und Herrn, will ich vertrauen und gehorchen.“ Kaum ist das Netz im Wasser, ist es schon voller Fische. Ein weiteres Boot muss helfen, die Beute einzubringen. Petrus ist überwältigt. Er spürt die Vollmacht seines Auftraggebers. Dieser Jesus ist nicht nur ein guter Lehrer, Er ist der Sohn Gottes. Er kann sogar die Fische ins Netz schwimmen lassen. – In diesem Licht wächst bei Petrus auch die Selbsterkenntnis. Er fällt vor Jesus nieder und sagt: „Geh von mir hinaus, denn ich bin ein sündiger Mensch, Herr.“ Jesus antwortet ihm voller Gnade: „Fürchte dich nicht; von nun an wirst du Menschen fangen.“ Wenn wir die Autorität des Herrn Jesus anerkennen, werden wir wie Petrus einsehen müssen, wie wir von Natur aus sind. Doch dann wird uns gezeigt, wie wertvoll wir sind – durch Christus und für Christus.