VortagFreitag 18 MaiFolgetag

Du hast meine Seele errettet vom Tod, meine Augen von Tränen, meinen Fuß vom Sturz.
Psalm 116,8
Mein Fels und meine Burg bist du; und um deines Namens willen führe mich und leite mich.
Psalm 31,4

Emmanuel wurde auf einer Insel der Französischen Antillen geboren. Während seines Militärdienstes in Frankreich fing er an, verschiedene Drogen zu konsumieren. Er führte ein Doppelleben - das eines normalen Bürgers und das eines Rauschgiftsüchtigen und Dealers.
Nach einigen Jahren wollte er aus diesem schrecklichen Geschäft aussteigen und entschloss sich deshalb, in seine Heimat zurückzukehren. Doch das brachte noch keine Wende. Da auch seine Freunde dort mit Heroin und Kokain handelten, verstrickte sich Emmanuel nur noch tiefer in Drogenkonsum, Rauschgifthandel und Ausschweifung. Seine Eltern baten ihn dringend, mit den Drogen Schluss zu machen. Und er wollte das auch, aber er schaffte es einfach nicht. - Emmanuel erzählt, was dann geschah:
"Eines Tages hielten zwei Polizeiautos vor der Tür, und ich wurde festgenommen. Als ich dem Richter vorgeführt wurde, waren auch meine Eltern und meine Kinder anwesend. Ich sah ihre Tränen und sagte zu ihnen: ,Weint nicht über mich. Ich will mich auf einen Baum stützen, den niemand ausreißen kann.` Bei diesen Worten dachte ich an Jesus Christus.
Ich wurde zu einer Haftstrafe verurteilt. Im Gefängnis habe ich Jesus als meinen Retter und Herrn angenommen. Als ich nach zwei Jahren entlassen wurde, nahm ich Kontakt zu anderen Gläubigen auf, die ebenfalls Christus nachfolgen möchten.
Seit zwölf Jahren stehe ich nun auf dem unerschütterlichen Felsen - Jesus Christus. Er hat mich aus dem Sumpf gezogen."

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