
Das Zeugnis von Michelangelo
Michelangelo Buonarroti (1475-1564) zählt zu den bedeutendsten Künstlern der westlichen Welt. Bekannt als Maler, Bildhauer und Baumeister, hinterließ er außerdem einige großartige Gedichte. In einem seiner Gedichte, das er kurz vor seinem Tod schrieb, vergleicht er die fast 90 Jahre seines Lebens mit einer langen Schiffsreise auf stürmischer See. Michelangelo war sich bewusst, dass er am Ende dieser Reise Rechenschaft über sein Leben würde ablegen müssen. Und er wusste auch, dass ihm sein künstlerisches Talent dabei nicht helfen würde. Daher schließt er mit den Worten: „Weder Malerei noch Bildhauerei werden mich von nun an bezaubern: Meine Seele hat sich ganz der Liebe dieses Gottes hingegeben, der am Kreuz seine Arme ausgebreitet hat, um uns aufzunehmen.“
Michelangelo hatte verstanden, dass unser Lebenswerk, so groß es auch sein mag, uns vor Gott nicht rechtfertigen kann. Nur wenn wir uns Jesus, dem Sohn Gottes, zuwenden, der am Kreuz die verdiente Strafe für unsere Sünden getragen hat, können wir Vergebung und Heil für unsere Seele empfangen.
Die ausgebreiteten Arme des Gekreuzigten sind der höchste Ausdruck der Liebe und Barmherzigkeit Gottes, der „nicht will, dass irgendwelche verloren gehen, sondern dass alle zur Buße kommen“ (2. Petrus 3,9).
Komm in Jesu Retterarme,
der das Heil für dich erwarb,
dass Er deiner sich erbarme,
der am Kreuze für dich starb!
Denn durch Jesu Blut allein
wird dein Herz von Sünden rein.
(Verfasser unbekannt)