So Sonntag
4.
Feb Februar
Und als Jesus in das Schiff stieg, bat ihn der Besessene, dass er bei ihm sein dürfe. Und er ließ es ihm nicht zu, sondern spricht zu ihm: Geh hin in dein Haus zu den Deinen und verkünde ihnen, wie viel der Herr an dir getan und wie er sich deiner erbarmt hat. Und er ging hin und fing an, in der Dekapolis bekannt zu machen, wie viel Jesus an ihm getan hatte; und alle verwunderten sich.
Markus 5,18–20

Gedanken zum Markus-Evangelium

Die Gadarener, die östlich vom See Genezareth wohnen, haben sich davon überzeugen können, dass Jesus einen besessenen Mann vollständig „geheilt“ hat, denn er ist wie umgewandelt. Doch anstatt sich mitzufreuen, bitten die Leute den Herrn, ihre Gegend zu verlassen. Ist es der Verlust von zweitausend Schweinen, der sie dazu veranlasst, oder fühlen sie sich bei den Dämonen wohler als in der Nähe Jesu?

Der Sohn Gottes drängt sich niemand auf. Deshalb steigt Er ins Schiff, um mit seinen Jüngern auf die andere Seite des Sees zurückzufahren. Doch da möchte noch jemand mitfahren. Der befreite Mann ist seinem Retter unendlich dankbar und fühlt sich zu Ihm hingezogen. Er möchte so gern bei Ihm bleiben. - Was für ein krasser Gegensatz zu seinen Mitmenschen, die Jesus loswerden wollen!

Diese beiden Reaktionen auf die Person Jesu gibt es bis heute: Die einen haben den Wunsch, bei Ihm zu sein; die anderen wollen nichts von Ihm hören und sehen. Nach dem Tod wird jeder Mensch das bekommen, was er sich gewünscht hat: Die Gläubigen werden für ewig bei Christus im Himmel sein; diejenigen, die Ihn ablehnen, werden „Strafe erleiden, ewiges Verderben weg vom Angesicht des Herrn“ (2. Thessalonicher 1,9).

Zwischenzeitlich haben die Gläubigen den Auftrag, von ihrem Retter und Herrn weiterzuerzählen. Jeder, der von seiner früheren Knechtschaft der Sünde befreit worden ist, weiß davon zu berichten, wie groß das Erbarmen Jesu ist.