Fr Freitag
23.
Sep September
... damit sie das wirkliche Leben ergreifen.
Jesus sprach: Ich bin gekommen, damit sie Leben haben und es in Überfluss haben.
1. Timotheus 6,19; Johannes 10,10

Wirklichkeit oder Nachbildung?

Ein kleiner Junge kommt zu seinem Vater und sagt: „Papa, ich wünsche mir ein Pferd.“

Der Vater fragt nach: „Ein Pferd aus Holz?“

„Nein, Papa, ein Pferd!“

„Dann meinst du wohl ein Pferd aus Metall?“

„Nein, Papa, ein Pferd - ein Pferd aus Pferd wünsche ich mir!“ Da verstand der Vater: Der Junge wollte ein echtes Pferd, nicht nur eine Nachbildung.

Und ich? Wenn mich jetzt jemand fragen würde, was für ein Leben ich mir wünsche? Will ich die Wirklichkeit? Will ich ein Leben, das diese Bezeichnung tatsächlich verdient? Oder gebe ich mich mit billigen Nachahmungen zufrieden?

Strebe ich vor allem nach Reichtum und Erfolg? Vielleicht nehme ich alle Kraft zusammen und erreiche diese Ziele. Aber wenn das alles ist, werde ich einmal erkennen, dass ich am wahren Leben vorbeigelebt habe.

Oder denke ich mehr an Freuden und Vergnügungen? Dann jage ich von einem Event zum nächsten, nur um schließlich festzustellen, dass ein solcher Lebensstil tödlich ist.

Was ist es denn dann - dieses echte Leben oder das „Leben in Überfluss“, von dem Jesus Christus spricht? Es ist das Leben, das Christus jedem schenkt, der sich Ihm ganz anvertraut. Es ist ein Leben in der Kraft des Heiligen Geistes, ein Leben, das Frucht bringt - Frucht für Gott und Segen für uns selbst:

„Die Frucht des Geistes ist: Liebe, Freude, Friede, Langmut, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut, Enthaltsamkeit“ (Galater 5,22.23).