Do Donnerstag
23.
Jun Juni
Noah war 600 Jahre alt, als die Flut kam: Wasser über die Erde. Und Noah und seine Söhne und seine Frau und die Frauen seiner Söhne mit ihm gingen in die Arche vor den Wassern der Flut. ... Und der HERR schloss hinter ihm zu.
1. Mose 7,6.7.16

Die einzige Tür zur Rettung

Gott lässt die gute Botschaft von Jesus Christus heute noch verkündigen: schriftlich und mündlich, online und in Präsenz. Er redet durch sein Wort, die Bibel, aber auch Menschen helfen dabei, das Evangelium weiterzusagen, indem sie Flyer verteilen, Jugendgruppen oder Seniorenkreise leiten, predigen, singen. Darunter sind Hausmeister, Prediger, Kindergottesdienstmitarbeiter, Jugendstundenleiter, Solisten, Musiker, Chormitglieder oder dergleichen.

Pfarrer Wilhelm Busch (1897-1966) schrieb einmal seine Erlebnisse mit Küstern und Kirchendienern auf. Dabei erinnerte er an eine Predigt von C. H. Spurgeon (1834-1892), der über die Sintflut gesprochen und gesagt hatte: „Als die Wasser stiegen, kam vielleicht einer der Bauleute angeschwommen, die Noah beim Bau der Arche geholfen hatten. Er rief: ,Noah, mach doch die Tür auf, ich habe doch auch beim Bau mitgeholfen!‘ Und dann rief Noah aus der Arche: ,Jawohl, du hast mitgeholfen. Aber du bist nicht mit in die Arche hingegangen, als es noch Zeit war. Nun hat Gott die Tür zugeschlossen und ich kann nicht mehr aufmachen.‘“ Und dann fuhr Spurgeon fort: „Man kann am Bau des Reiches Gottes und an der Errettung von Menschen beteiligt sein, und doch selbst ewig verloren gehen.“

Das ist heute noch genauso wahr. Alle, die in Kirchen oder Gemeinden irgendeinen Dienst tun, ob sie im Mittelpunkt stehen oder im Hintergrund mitarbeiten - auch sie müssen durch die Tür gehen, die Jesus Christus ist. Er sagt: „Ich bin die Tür; wenn jemand durch mich eingeht, so wird er errettet werden“ (Johannes 10,9).