Di Dienstag
14.
Sep September
Der HERR blickt von den Himmeln herab, er sieht alle Men­schen­kinder. Von der Stätte seiner Wohnung schaut er auf alle Bewohner der Erde, er, der ihrer aller Herz bildet, der auf alle ihre Werke achtet.
Psalm 33,13–15

Ich schaue auf die Klingeltafel eines Großstadthochhauses: Dutzende von Namen, einheimisch und fremdländisch klingende. Hinter jedem Namen verbergen sich Menschen mit ihrer ganz persönlichen Lebensgeschichte, Menschen mit allen ihren Freuden und Nöten, Hoffnungen und Enttäuschungen. Und obwohl sie auf engstem Raum leben, erleben sie oft tiefe Einsamkeit. Oft kennt man noch nicht einmal den Nachbarn und interessiert sich auch gar nicht für ihn; jeder hat mit sich selbst genug zu tun.

Aber da ist Einer, der keinen Menschen unbeachtet lässt - Gott! „Der HERR blickt von den Himmeln herab, er sieht alle Menschenkinder“, heißt es in unserem heutigen Psalmwort. Gott als Schöpfer und Erhalter aller Menschen weiß, wie jeder Einzelne empfindet.

Er hat sich in seiner großen Liebe in seinem Sohn, dem Herrn Jesus Christus, auf den Weg zu uns Menschen gemacht; und bei Ihm ist keiner vergessen. Er kennt die Not des Einsamen; Er sieht die Tränen der Trauernden, Verzweifelten und Mutlosen. Er sieht jeden Gedanken und unsere innersten Empfindungen. Aber Er weiß auch um die Sünden eines jeden, die so oft auf unseren Eigenwillen zurückgehen. „Denn seine Augen sind auf die Wege des Menschen gerichtet, und er sieht alle seine Schritte“ (Hiob 34,21).

In seiner Liebe will Gott jeden zu sich ziehen, will ihm die schwere Last seiner Lebensschuld abnehmen. Ein tieferes persönliches Interesse, eine größere Liebe gibt es nicht. Er hat ja seinen eigenen Sohn für Sünder am Kreuz von Golgatha leiden und sterben lassen. - Grund genug, seinem Wort zu glauben und Ihm unser Leben anzuvertrauen!