Mi Mittwoch
7.
Apr April
Irrt euch nicht, Gott lässt sich nicht spotten! Denn was irgend ein Mensch sät, das wird er auch ernten. Denn wer für sein eigenes Fleisch sät, wird von dem Fleisch Verderben ernten; wer aber für den Geist sät, wird von dem Geist ewiges Leben ernten.
Galater 6,7.8

Wir wissen, dass wir in der Natur das ernten, was wir gesät haben. Alles Leben steht unter dem unauflöslichen Gesetz von Saat und Ernte. Noch nie sind Feigen auf Dornen oder Trauben auf Disteln gewachsen. Und immer hat der Landwirt genau das geerntet, was er auch gesät hat.

Dieses Gesetz von Saat und Ernte ist auch auf moralischem Gebiet gültig: Unsere Worte und Taten sind mit Samenkörnern vergleichbar, die in unserem Leben früher oder später eine Frucht hervorbringen. So formulierte bereits der weise König Salomo: „Wer Unrecht sät, wird Unheil ernten“ (Sprüche 22,8). Säen wir Liebe, ernten wir Liebe; säen wir Geiz, ernten wir Angst und Kälte; säen wir Hass und Gewalt, werden wir beides ernten; machen wir andere glücklich, wird es zu unserem eigenen Glück beitragen.

Dabei betrifft das Prinzip von Saat und Ernte sowohl die Art als auch die Menge des Saatguts. Denn: „Wer sparsam sät, wird auch sparsam ernten, und wer segensreich sät, wird auch segensreich ernten“ (2. Korinther 9,6).

Wir schaden uns somit immer selbst, wenn wir die Gebote Gottes übertreten und nicht nach seinem guten Willen für unser Leben fragen. Dabei brauchen wir nicht nur an Alkoholmissbrauch, Drogen oder Pornographie zu denken, die den Geist, die Gesundheit, die Familien, ja selbst das ganze Leben eines Menschen zerstören können. Es handelt sich auch um böse Dinge wie Lügen, Betrügereien, üble Nachrede oder Karrierestreben, die wir in unserem Alltag aussäen und die eines Tages böse Früchte tragen können.

Erst, wenn wir unser Leben an Jesus Christus übergeben und von Ihm befähigt werden, nach Gottes Gedanken zu leben, kön­nen wir Gutes für Gott aussäen und das ewige Leben ernten.