Do Donnerstag
25.
Feb Februar
Jesus wachte auf, schalt den Wind und sprach zu dem See: Schweig, verstumme! Und der Wind legte sich, und es trat eine große Stille ein.
Markus 4,39

Vielleicht denkt jemand: Das gibt es doch gar nicht! Ein Sturm beruhigt sich doch nicht einfach, weil irgendein Mensch ihm zuruft: „Schweig, verstumme!“ - Nein, natürlich nicht! Aber es war ja auch nicht irgendwer, der das tat, sondern Jesus Christus, der Sohn Gottes selbst.

Menschen unseresgleichen hätten sich mit einem solchen Versuch, Wind und Wellen zu beruhigen, nur lächerlich gemacht. Hier aber war Einer, dem Wind und Wellen gehorchten - das konnte nur der allmächtige Gott sein! Und die Jünger Jesu, die Ihn mit dem Schiff ans andere Ufer des Sees brachten, waren tief beeindruckt davon.

Dazu müssen wir wissen, dass der Sohn Gottes Derjenige ist, durch den Gott die Welt gemacht hat. So lesen wir es in Kolosser 1,16 und an vielen anderen Stellen der Heiligen Schrift. Warum sollte es daher für den Schöpfer des Weltalls zu schwer sein, einen Sturm zum Schweigen zu bringen? Warum sollte Er nicht fähig sein, aus Wasser guten Wein zu machen oder Kranke zu heilen oder 5000 Menschen mit geringen Mitteln zu sättigen oder Tote aufzuerwecken oder …?

Viele Menschen damals sind Augenzeugen der Wunder Jesu gewesen. Matthäus, der Zöllner, Markus, der Diener, Lukas, der Arzt, und Johannes, der Fischer, haben ihre Beobachtungen für uns aufgeschrieben. Und sie haben uns nur eine Auswahl der Wunder mitgeteilt. Johannes sagt das in seinem Evangelium: „Auch viele andere Zeichen hat nun zwar Jesus vor seinen Jüngern getan …“ (Kap. 20,30). - Es gibt keinen vernünftigen Grund, diesen Zeugen nicht zu trauen. Angenommen, der allmächtige Schöpfergott existiert. Dann steht Er über allem und dann sind Wunder für Ihn kein Problem.