Fr Freitag
8
Nov November
Jesus sprach zu ihnen: Ich bin das Brot des Lebens; wer zu mir kommt, wird nicht hungern, und wer an mich glaubt, wird niemals dürsten.
Johannes 6,35
Nicht von Brot allein soll der Mensch leben, sondern von jedem Wort, das durch den Mund Gottes ausgeht.
Matthäus 4,4

Nie mehr Hunger, nie mehr Durst?

Die Volksmenge drängte sich um Jesus. Am Vorabend hatten sie Ihn zum König machen wollen, weil Er ihnen durch ein Wunder Nahrung gegeben hatte. Aber Er hatte sich ganz allein auf den Berg zurückgezogen, denn keinem Menschen steht es zu, dem Sohn Gottes eine Würde zu verleihen. Zudem waren ihre Beweggründe fadenscheinig: Sie wollten nur satt zu essen haben. Daher hatte Er ihnen auch gesagt: „Wirkt nicht für die Speise, die vergeht, sondern für die Speise, die bleibt ins ewige Leben“, und noch hinzugefügt, dass sie an Ihn glauben müssten, „den Gott gesandt hat“ (Johannes 6,27–29).

Stattdessen waren die Leute darauf aus, immer neue Wunder zu erleben. Deshalb erklärt Jesus ihnen jetzt: „Ich bin das Brot des Lebens“, und zeigt ihnen, dass Er die geistlichen Bedürfnisse eines jeden, der zu Ihm kommt, endgültig stillt.

Der Mensch hat materielle Bedürfnisse, aber auch geistliche. Und solange er nicht in einer lebendigen Beziehung zu Gott steht, lebt er nicht im wahren Sinn des Wortes. In seinem Innern fehlt etwas; er hat einen Durst, den nichts auf der Erde stillen kann.

Aber wer zum Herrn Jesus kommt und sein Leben Ihm übergibt, bekommt Antworten auf alle seine Lebensfragen, und die Bedürfnisse seines Herzens und seines Gewissens werden für immer gestillt. Alle Vortrefflichkeiten Jesu Christi, des Sohnes Gottes - zum Beispiel sein reines Leben voller Liebe auf dieser Erde - werden ihm dann zur geistlichen Nahrung. In diesem Sinn wird ein wahrer Christ nie mehr hungern.