Sa Samstag
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Okt Oktober
Und der Mensch und seine Frau versteckten sich vor dem Angesicht Gottes des HERRN … Und Gott der HERR rief den Menschen und sprach zu ihm: Wo bist du?
1. Mose 3,8.9


Christen, die die gute Botschaft von der Liebe Gottes weitersagen und den Menschen eine Bibel anbieten, machen immer wieder eine merkwürdige Erfahrung: Manche Leute zucken förmlich zurück; sie haben eine unerklärliche Scheu, dieses Buch anzunehmen.

Woran liegt das? - Viele wollen mit religiösen Dingen überhaupt nichts mehr zu tun haben. Oder jemand fühlt sich durch die Bibel an die Kirche mit ihrem feierlichen Orgelklang und an den Mann im Talar erinnert, wovon er sich längst freigemacht hat.

Vielleicht ist ein Mensch aber auch durch Elternhaus, Schule oder irgendeine Organisation so gründlich von christlichen Dingen aller Art „kuriert“, dass er sich scheut, ein Neues Testament auch nur zu berühren! - Ich bin sicher, das sind längst noch nicht alle Gründe, warum viele Menschen keine Bibel annehmen wollen.

Unser heutiges Bibelwort ist ein Ausschnitt aus der Szene im Garten Eden, ganz am Anfang der tragischen Menschheitsgeschichte. Adam und Eva hatten Gottes Gebot - es war nur ein einziges - übertreten. Das hatte ihr ganzes Leben zum Schlechten verändert. Anstelle von Zutrauen zu Gott war jetzt Angst da. Jetzt versteckte der Mensch sich vor Gott.

Gott aber gibt durchaus nicht gleich auf, wenn der Mensch vor Ihm davonläuft. Als wenn das überhaupt möglich wäre!

„Wo bist du?“, hallte Gottes Ruf durch den Garten Eden. „Wo bist du?“, so fragt Gott auch Sie durch sein Wort, die Bibel. - Hören Sie auf Ihn! Antworten Sie Ihm! Weil Jesus Christus, der Retter, gekommen ist, braucht sich niemand vor dem Ruf Gottes zu fürchten.