Sa Samstag
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Jul Juli
Folgetag
Die auf den HERRN harren, gewinnen neue Kraft: Sie heben die Schwingen empor wie die Adler; sie laufen und ermatten nicht, sie gehen und ermüden nicht.
Jesaja 40,31


Ein drogenabhängiger Mann fasst seine achtjährige Drogensucht mit den Worten zusammen: „In dieser Zeit habe ich viele Beziehungen zerstört und Menschen, die mir helfen wollten, ausgenutzt. Das Einzige, was für mich zählte, war der ,Schuss‘.“

Er kam ins Gefängnis. Dort hörte er von Jesus Christus. Von dieser Zeit erzählt er: „In meiner Hoffnungslosigkeit und Verzweiflung lud ich meinen ganzen Frust bei Ihm ab und bat Ihn, in mein Leben zu kommen. Ich spürte ganz deutlich seine Gegenwart und erfuhr seine unendliche Liebe und Gnade. Dort erlebte ich, was Vergebung bedeutet. Ich spürte, wie mir eine riesige Last abgenommen wurde. Die restliche Zeit im Gefängnis war von der Gewissheit geprägt: Gott liebt mich!“

In einer christlich geführten Therapiestation lernte er Gott immer besser kennen. Er arbeitete sein Leben auf, konnte Vergebung von anderen empfangen und auch selbst vergeben. Er bezeugt: „Jesus heilte mich von Drogen, Alkohol und Nikotin. Ich habe Freude, Zuversicht und einen Lebenssinn gefunden. Ich bin Gott sehr dankbar, dass Er mir auch geholfen hat, eine gute Beziehung zu meinen Eltern aufzubauen.“

Nach der Therapie blieb er nicht von den Stürmen des Lebens verschont. Er sagt dazu: „Es entstehen immer wieder innere Kämpfe, und ich muss Entscheidungen treffen. Aber ich danke dem Herrn Jesus, der die Quelle des Lebens ist. Er führt mich aus jedem Sturm heraus.“

„Nahe ist der HERR allen, die ihn anrufen, allen, die ihn anrufen in Wahrheit. Er tut das Verlangen derer, die ihn fürchten; ihr Schreien hört er und rettet sie.“ Psalm 145,18.19