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Jesus sprach: Ich und der Vater sind eins. – Da hoben die Juden wieder Steine auf, um ihn zu steinigen. Jesus antwortete ihnen: Viele gute Werke habe ich euch von meinem Vater gezeigt; für welches Werk unter diesen steinigt ihr mich? Die Juden antworteten ihm: Wegen eines guten Werkes steinigen wir dich nicht, sondern wegen Lästerung und weil du, der du ein Mensch bist, dich selbst zu Gott machst.
Johannes 10,30-33

Jesus Christus ist der Gute Hirte, der sein Leben für die Schafe hingibt (V. 11). Diese Worte nehmen seine Zuhörer ruhig hin. Aber als Jesus darauf hinweist, dass Er der Sohn Gottes ist – wesensgleich mit Gott und ewig wie Er –, da schlägt Ihm größte Feindschaft entgegen. Seine Gegner wollen Ihn deshalb steinigen.

Jesus aber lässt sich nicht greifen, sondern geht weg auf die östliche Seite des Jordan (V. 39.40). Hier war Er von Johannes dem Täufer getauft worden; hier war der Geist Gottes auf Ihn herniedergefahren; und hier hatte Gott Ihm aus dem Himmel bezeugt: „Du bist mein geliebter Sohn, an dir habe ich Wohlgefallen gefunden“ (Lukas 3,21.22). Viele waren dabei zugegen und konnten bezeugen, was sie gesehen und gehört hatten.

Weitere Beweise der Gottheit Jesu sind die machtvollen Wunder, die Er wirkt. Durch sein Wort und seine Kraft hat der Sohn Gottes die Welt geschaffen; durch sein Wort und seine Kraft „trägt“ Er sie, so dass es die Regelmäßigkeiten gibt, die wir Naturgesetze nennen (Hebräer 1,1.2). Und durch sein Wort und seine Kraft kann Er auch – über die Naturgesetze hinaus – Wunder wirken. Diese Wunder konnte niemand leugnen. Zu viele hatten sie miterlebt.

Die Zeugnisse sind überwältigend: Jesus Christus ist Gott, der Sohn! Und zugleich ist Er – seit Er auf die Erde kam – wahrer Mensch. Unser Denkvermögen reicht nicht aus, um das zu analysieren. Dennoch ist in der Person von Jesus Christus beides wahr. Gott gibt in der Bibel für beide Tatsachen überzeugende Belege, denen wir rückhaltlos vertrauen können.