Fr
15
Jun
Geht ein durch die enge Pforte; denn weit ist die Pforte und breit der Weg, der zum Verderben führt … Denn eng ist die Pforte und schmal der Weg, der zum Leben führt.
Matthäus 7,13.14

„Wohin führt dieser Weg?“

„Ich habe mich verlaufen. Wohin führt eigentlich dieser Weg?“ So fragte ein alkoholisierter Mann einen Passanten. Der Angeredete kannte den Mann und wusste auch, was für ein Leben er führte. Und als gläubiger Christ antwortete er mit ruhigem Ernst: „Ja, Sie sind schon lange auf dem verkehrten Weg. Dieser Weg führt Sie ins Verderben!“

Der Alkoholiker erschrak und schien mit einem Mal nüchtern geworden zu sein. Er erkannte sein Gegenüber und bestätigte: „Ja, Herr M., Sie haben recht. Es muss anders werden mit mir. So taumele ich ins Verderben.“ Herr M. erwiderte freundlich: „Das will Gott aber nicht; ganz gewiss nicht.“ Er begleitete den Mann nach Hause und sagte ihm noch einige hilfreiche Worte.

Wenig später wurde der Gewohnheitstrinker frei – und das nicht nur von den Fesseln der Sucht. Er kehrte um zu Gott und bekannte Ihm seine Sünden. Und durch den Glauben an Jesus Christus und an sein Erlösungswerk wurde er ein ganz neuer Mensch. Er war vom „breiten Weg, der zum Verderben führt“, auf den „schmalen Weg, der zum Leben führt“, gewechselt.

Auf dem breiten Weg, der ins Verderben führt, geht zunächst einmal jeder Mensch, solange er nicht durch die „enge Pforte“ gegangen ist. Durch die enge Pforte tritt ein Mensch dann ein, wenn er von seiner eigenwilligen Lebensführung bewusst zu Gott umkehrt. Dazu lädt Gott jeden Menschen ein. Mit diesem Bildwort von Pforte und Weg spricht Jesus Christus sowohl eine ernste Mahnung als auch eine freundliche Einladung aus. – Folgen wir seinem Ruf!