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8
Dez
Jesus, unser Herr, ist unserer Übertretungen wegen hingegeben und unserer Rechtfertigung wegen auferweckt worden.
Römer 4,25

Manche Menschen beginnen am falschen Ende: Sie sehen auf sich und ihre Gefühle – und vergessen dabei, dass es auf Gottes Sicht ankommt. Man fragt sie: Sind Sie errettet? Haben Sie Frieden mit Gott? – Und sie sagen: Ich bin mir nicht sicher! Ich habe Gott meine Sünden bekannt, ich bete und lese in der Bibel – aber ich weiß nicht, ob Gott mich angenommen hat.

Wer so redet, der zäumt das Pferd von hinten auf – und das gelingt nicht. Er muss vorn anfangen! Das Evangelium kommt von Gott. Es heißt: „Denn so hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab“, und erst dann folgt: „damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe“ (Johannes 3,16).

Zuerst also: Gott liebt uns und gibt seinen Sohn – und dann: Wir glauben und haben ewiges Leben.

Wir Menschen haben Gott durch unsere Sünden beleidigt. Jesus Christus kam, um die heiligen Ansprüche Gottes zu erfüllen. Deshalb starb Er für unsere Sünden am Kreuz; Er wurde „unserer Übertretungen wegen hingegeben“. Er hat das Sühnungswerk vollbracht, und Gott hat gezeigt, dass Er völlig zufriedengestellt ist: Er hat Christus unserer Rechtfertigung wegen aus den Toten auferweckt. Christus ist jetzt bei Gott. Das bestätigt uns, dass Gott sein Sühnopfer angenommen hat.

Kann ich dem noch etwas hinzufügen? Nein – alles ist bereits getan! Wenn ich Gott meine Sünden bekannt habe und an Christus glaube, dann will Gott mir durch sein Wort bezeugen: „Ihrer Sünden und ihrer Gesetzlosigkeiten werde ich nie mehr gedenken.“ Dann darf ich sicher wissen: Gott hat mich angenommen! (Hebräer 10,17).