Sa
14
Okt
Sie irrten umher in der Wüste, auf ödem Weg, sie fanden keine Wohnstadt. … Da schrien sie zu dem HERRN in ihrer Bedrängnis, und aus ihren Drangsalen errettete er sie. Und er leitete sie auf rechtem Weg, dass sie zu einer Wohnstadt gelangten.
Psalm 107,4.6.7

Die Bibel spricht an vielen Stellen von einem „rechten Weg“. Damit ist ein gerader Weg gemeint, auf dem der Herr vorangeht oder den Er uns führen will.

Gott gab Jeremia die Zusage: „Ich führe sie zu Wasserbächen auf einem ebenen Weg, auf dem sie nicht straucheln werden“ (Jeremia 31,9).

Esra erbat von Gott „einen geebneten Weg“ für die Israeliten, die aus der Babylonischen Gefangenschaft zurückkehrten (Esra 8,21).

Und König Salomo sagt: „Wer in Lauterkeit wandelt, wandelt sicher“ (Sprüche 10,9).

Ja, Gott will seine Kinder auf einem geraden, ebenen und sicheren Weg führen. Und wenn wir einmal durch eigenes Verschulden seine Nähe verloren haben, will Er uns schnurstracks, auf direktem Weg, wieder zu sich zurückführen.

Der Weg in der Nachfolge Jesu ist stets ein geradliniger Weg. Wer Gott in seine Pläne einbezieht und nach seinem Willen leben möchte, dessen Wege ebnen sich. Das gilt für alle Lebensbereiche und Beziehungen, in denen wir stehen. Vielleicht aber gibt es aus unserem Vorleben „Altlasten“ und komplizierte Verhältnisse. Dann ist es Gottes Absicht, auch darin alles zum Guten zu wenden.

Wenn wir seinen Willen tun wollen, hat Gott immer einen gangbaren Weg für uns, einen Weg, den wir in Gemeinschaft mit Ihm gehen können.

Der Wolken Luft und Winden
gibt Wege Lauf und Bahn,
der wird auch Wege finden,
da dein Fuß gehen kann.
Paul Gerhard