Fr Freitag
7.
Jun Juni
Wie der Adler sein Nest aufstört, über seinen Jungen schwebt, seine Flügel ausbreitet, sie aufnimmt, sie auf seinen Schwingen trägt; so leitete ihn der Herr allein.
5. Mose 32,11.12

Naturbeobachtungen - die Rolle des Vaters

Im Tierreich kümmern sich einige Männchen ganz besonders um ihre Jungen. So ist es bei den Giftlaubfröschen der Vater, der den Nachwuchs umsorgt, indem er sie auf seinen Rücken nimmt, um sie zum nächsten Teich zu bringen.

Bei den Pavianen balgt und spielt das Männchen mit den Kleinen, indem es mit ihnen Purzelbäume im Sand schlägt. Seine Anwesenheit scheint den Nachwuchs zu beruhigen und ihm gutzutun.

Der australische Emu, der größte Vogel nach dem Strauß, ist ein aufmerksamer Vater. Er baut das Nest in einer Höhle aus Zweigen, Blättern und Gras, und er ist es auch, der die Eier ausbrütet. Er kümmert sich um die Kleinen, bis sie etwa 18 Monate alt sind, und lehrt sie, wie sie Nahrung finden und vor ihren Feinden fliehen können.

Der Paradiesfisch ist ein hübscher Süßwasserfisch mit sehr lebendigen Farben. Das Männchen baut ein Nest aus festen Blasen, die aus Schleim bestehen. In diesen Blasen bringt er die Eier des Weibchens unter und bewacht sie, bis die Jungen schlüpfen.

Bei den Menschen hat leider nicht jedes Kind einen liebevollen Vater. Aber all jene, die an Jesus Christus glauben, lernen Gott als ihren Vater kennen. Der Herr Jesus sagte zu seinen Jüngern: „Der Vater selbst hat euch lieb“ (Johannes 16,27). All unsere Sorgen können wir bei Gott, unserem Vater, abladen, denn Ihm liegt an uns (1. Petrus 5,7). So wie der Adler ganz nah bei seinen Jungen bleibt, wenn sie fliegen lernen, so ist auch Gott ganz nah bei denen, die Ihm vertrauen. Unter ihnen hat Er seine „ewigen Arme“ ausgebreitet (5. Mose 33,27).