Mi Mittwoch
8.
Mai Mai
Alle Schrift ist von Gott eingegeben und nützlich zur Lehre, zur Überführung, zur Zurechtweisung, zur Unterweisung in der Gerechtigkeit.
2. Timotheus 3,16

Das ganze Wort Gottes

Kurz vor seiner Gefangennahme und Kreuzigung erklärt Jesus seinen Jüngern in seinen Abschiedsworten, dass der Heilige Geist auf die Erde kommen und sie an alles erinnern würde, was Er selbst ihnen gesagt hat. Und dass der Geist sie in die ganze Wahrheit leiten und ihnen auch Mitteilungen über die Zukunft machen würde (Johannes 15,26.27; 16,13.14)

So, wie der Herr es ankündigte, entstanden dann unter der Leitung des Heiligen Geistes, also durch göttliche Inspiration, die verschiedenen Schriften des Neuen Testaments. Sie besitzen dieselbe göttliche Autorität wie die Bücher des Alten Testaments und wurden daher von den ersten Christen ebenfalls als Heilige Schrift anerkannt. So führt der Apostel Paulus in einem seiner Briefe schon ein Wort aus dem Lukas-Evangelium an. Und Petrus stellt die Briefe von Paulus ausdrücklich auf dieselbe Ebene wie „die übrigen Schriften“ (vgl. 1. Timotheus 5,18 mit Lukas 10,7; 2. Timotheus 3,16; 2. Petrus 1,21; 3,15.16).

Wir müssen nur anfangen, die Heilige Schrift zu lesen, dann erkennen wir, dass es der Geist Gottes war, der die Schreiber erfüllt und geleitet hat. Gott selbst spricht durch die Bibel zu uns und macht sie uns zum sicheren Wegweiser, in dem wir Hilfe, Trost und Rat für unser Leben finden. Wir lernen Ihn selbst kennen und Er zeigt uns, wie Er über uns Menschen und unsere Zukunft denkt. Gottes Heiliger Geist wird uns jederzeit die Schriften aufschließen und erklären, wenn wir Gott darum bitten.

Die Weissagung wurde niemals durch den Willen des Menschen hervorgebracht, sondern heilige Menschen Gottes redeten, getrieben vom Heiligen Geist.