Sa Samstag
4.
Mai Mai
Stehe und betrachte die Wunder Gottes! ... Verstehst du dich auf das Schweben der Wolke, auf die Wundertaten des an Wissen Vollkommenen?
Wunderbar sind deine Werke, und meine Seele weiß es sehr wohl.
Hiob 37,14.16; Psalm 139,14

Naturbeobachtungen - die Libelle

Unter den zahllosen Insekten zeichnet sich die Libelle durch ihre Eleganz, ihre Farbenpracht und ihre Beweglichkeit aus. Mit wunderbarer Leichtigkeit gleitet sie dahin und ist dabei in der Lage, ihre Flugmanöver blitzschnell in jede Richtung zu ändern. Ihre Nahrung fängt sie stets im Flug. Zudem kann sie in der Luft an einer Stelle verharren oder aber ganz plötzlich ihre Flugrichtung ändern. Das tut sie meistens, wenn sie die hinter ihr fliegenden Mücken fangen will. Für den Menschen ist die Libelle übrigens völlig ungefährlich: Weder Gift noch Stachel, weder Saugnäpfe noch bedrohliche Krallen stellen eine Gefahr für ihn dar.

Die Libelle ist fast den ganzen Tag lang nur in der Luft unterwegs. Selbst oberhalb der Baumkronen sieht man sie fliegen.

Die Organe der Libelle sind in einer Art flüssigem Puffer eingebettet. Dieser macht es ihr möglich, ihre Flugbahn bei höchster Geschwindigkeit ganz abrupt zu ändern, ohne dass dieses Manöver ihren Organismus beschädigen würde.

Die Bibel lädt uns ein, die Natur zu betrachten. Jesus sagt: „Betrachtet die Lilien des Feldes, wie sie wachsen: Sie mühen sich nicht, auch spinnen sie nicht.“ Er fordert uns dazu auf, Gott, unserem Schöpfer, zu vertrauen: „So seid nun nicht besorgt für den morgigen Tag“ (Matthäus 6,28.34).

Spüren wir die Ehrfurcht vor der Schönheit und dem perfekten Einklang jedes noch so kleinen lebenden Organismus, der von Gott geschaffen und nicht durch Zufall entstanden ist? Diese Betrachtung der Schöpfung ist wertvoll für uns, wenn wir Gott bitten: „Und du belehre mich“ (Hiob 42,4).