Di Dienstag
2.
Apr April
Jesus aber sprach zu ihnen: Werft das Netz auf der rechten Seite des Schiffes aus, und ihr werdet finden.
Johannes 21,6

Gott ist allmächtig

Einige Jünger des Herrn Jesus sind auf den See Genezareth hinausgefahren und haben gefischt. Eine ganze Nacht lang. Doch sie haben nichts gefangen. Als sie müde und enttäuscht zurückfahren, steht ein Unbekannter am Ufer. Er gibt ihnen den ungewöhnlichen Rat: „Werft das Netz auf der rechten Seite des Schiffes aus.“ Doch damit nicht genug. Er verspricht ihnen, dass sie auf diese Weise Erfolg haben werden. Ohne Zweifel eine starke Zumutung für die Fachleute!

Sie folgen der merkwürdigen Aufforderung des Fremden und machen damit den Fischzug ihres Lebens! Das ist natürlich keine nette Legende - die Bibel erzählt keine unverbindlichen Geschichten -, sondern eine ganz besondere Erfahrung mit Gott. Plötzlich erfassen die Jünger die Situation: Der Mann am Ufer kann nur ihr auferstandener Herr sein!

Sie - und damit auch wir - lernen aus dieser Begebenheit: Jesus Christus ist nicht nur ein gestorbener und wieder auferstandener Mensch, Er ist auch Gott, der Allmächtige. Und weil Er allmächtig ist, steht der, der glaubt, immer auf der Seite des Siegers. Mit dem Sohn Gottes ist der Christ stets „in der Übermacht“. Und weil Gott allmächtig ist, können die, die sich Ihm anvertrauen, auch heute nie zu viel von Ihm erwarten.

Ja, Gott ist allmächtig. Darum hat der, der glaubt, einen mächtigen Trost. Denn Christus hat die Kraft, ihm in jeder Situation des Lebens beizustehen. In seiner Liebe wird Er genau das auch tun. Er verheißt: „Ich will dich nicht versäumen und dich nicht verlassen.“ Deshalb kann der Glaubende voller Zuversicht sagen: „Der Herr ist mein Helfer, und ich will mich nicht fürchten; was wird mir ein Mensch tun?“ (Hebräer 13,5.6).