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22.
Mär März
Gott ist einer, und einer ist Mittler zwischen Gott und Menschen, der Mensch Christus Jesus, der sich selbst gab als Lösegeld für alle.
1. Timotheus 2,5.6

Sühnung - Christus hat bezahlt

Wenn Gott Menschen segnen will, dann hat Er alle im Blick. Er ist ein Retter-Gott, „der will, dass alle Menschen errettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit kommen“ (1. Timo­theus 2,3.4). Deshalb bietet Er allen Menschen seine Gnade an. Das kann Er deshalb tun, weil Jesus die Sühnung für die ganze Welt geworden ist, das heißt, Er hat für alle Menschen das Lösegeld bezahlt. Dafür musste er leiden und sterben, damit Gottes gerechte Ansprüche im Blick auf die Sünde erfüllt wurden.

Doch leider kommen nicht alle Menschen in den Genuss dieses Segens Gottes. Warum nicht? Weil man dieses Werk persönlich annehmen muss. Dazu ein Beispiel:

Stell dir vor, du bist mit Freunden im Restaurant. Am Ende kommt der Kellner mit der Rechnung. Weil du alle einladen möchtest, sagst du zu ihm: „Ich bezahle für alle“, und legst die passende Summe auf den Tisch. Einige deiner Freunde protestieren. Warum auch immer - sie wollen nicht, dass du für sie zahlst. Deshalb bezahlen sie selbst. Andere nehmen deine Einladung an und bedanken sich.

Dieser Vergleich hinkt natürlich, denn wenn es um die Sünde geht, kann kein Mensch Gott irgendetwas zahlen. Doch worauf es uns bei diesem Vergleich ankommt: Dein Geld reicht aus, um für alle die Rechnung zu bezahlen. Obwohl dein Angebot für alle gilt, nehmen es aber nicht alle an. Tatsächlich kommt es nur denen zugute, die es auch annehmen. Sie können sagen: „Meine Rechnung ist bezahlt worden.“

Ebenso verhält es sich mit dem Sühnetod Jesu am Kreuz von Golgatha: Er kommt nur denen zugute, die ihn persönlich in Anspruch nehmen.