So Sonntag
11.
Feb Februar
Und als Jesus in dem Schiff wieder an das jenseitige Ufer hinübergefahren war, versammelte sich eine große Volksmenge um ihn; und er war am See. Und es kommt einer der Synagogenvorsteher, mit Namen Jairus, und als er ihn sieht, fällt er ihm zu Füßen; und er bat ihn sehr und sprach: Mein Töchterchen liegt im Sterben; komm doch und lege ihr die Hände auf, damit sie gerettet werde und lebe. Und er ging mit ihm. Und eine große Volksmenge folgte ihm, und sie umdrängte ihn.
Markus 5,21–24

Gedanken zum Markus-Evangelium

Kaum hat der Sohn Gottes das Ufer auf der Westseite des Sees Genezareth erreicht, da versammelt sich eine große Volksmenge um Ihn. Unermüdlich ist Jesus im Einsatz, um Menschen mit dem Wort Gottes vertraut zu machen und Kranke zu heilen. Dieses Mal ist es ein Vorsteher der örtlichen Synagoge, der mit einem Anliegen zum Herrn kommt. Drei Dinge fallen bei dieser Begegnung auf:

  1. Jairus bringt Jesus großes Vertrauen entgegen. Von den meisten anderen Personen, die beim Volk hohes Ansehen genießen, ist Er angefeindet worden.
  2. Jairus ist mutig. Zwar glaubten auch andere Oberste der Juden an Jesus, „doch wegen der Pharisäer bekannten sie ihn nicht, um nicht aus der Synagoge ausgeschlossen zu werden“ (Johannes 12,42).
  3. Jairus fällt Jesus zu Füßen. Damit macht er deutlich, dass er Ihm die Ehre gibt.

Mit kurzen Worten legt Jairus seine Not vor den Herrn. Er weiß, dass Jesus die Macht hat, seine kleine Tochter zu heilen. Darüber hinaus meint er zu wissen, wie Jesus es tun soll: Er soll ihr die Hände auflegen. Doch der Sohn Gottes braucht von uns keine Handlungsanweisungen. Er selbst weiß, was Er tun will.

Wie dankbar wird Jairus sein, dass Jesus mit ihm geht. So ist der Herr: „voll innigen Mitgefühls und barmherzig“ - auch dann, wenn Er anders handelt, als wir erwartet haben (Jakobus 5,11).