Sa Samstag
3.
Feb Februar
Wie viel mehr wird das Blut des Christus, der durch den ewigen Geist sich selbst ohne Flecken Gott geopfert hat, euer Gewissen reinigen von toten Werken, um dem lebendigen Gott zu dienen!
Hebräer 9,14

Gott dienen

Gott zu dienen - das ist der Wunsch vieler aufrichtiger Menschen. Der Tagesvers nennt die Voraussetzungen dafür, dass Menschen Gott so dienen können, wie Er es will.

Die Grundlage dafür, dass schwache Geschöpfe dem ewigen Gott nahen können, hat Jesus Christus gelegt. Sein Opfertod ist die Grundlage dafür, dass wir Gott so dienen können, wie es Ihm gefällt. Zuerst muss nämlich unser „Gewissen gereinigt“ sein. Für unsere eigenwilligen Vorstellungen, Worte und Handlungen ist Christus gestorben. Erst dann, wenn wir den Opfertod Jesu für uns persönlich angenommen haben und daraufhin unser Gewissen durch sein Blut gereinigt ist, sind die Voraussetzungen erfüllt, damit wir Gott „richtig“ dienen können.

Unmöglich kann jemand, der Jesus, den Sohn Gottes, ablehnt, Gott dienen - und mögen seine Werke noch so ehrbar sein. Aus unserer menschlichen Sicht mögen sie sogar als „gute Werke“ bezeichnet werden, aber Gott bezeichnet sie als „tote Werke“; Er kann sie nicht annehmen.

Schauen wir zum Anfang der Menschheitsgeschichte: Kain diente Gott, wie er sich das vorstellte: Sein Opfer bestand aus den Früchten seines Ackerbaus. Sein Bruder Abel dagegen stellte sich die Frage, wie Gott es haben wollte. Er wusste, dass Gott selbst ein Tier geschlachtet hatte, damit seine Eltern bekleidet werden konnten; so wurden sie bei Gott angenommen. Deshalb nahm er eins von seinen besten Tieren und brachte es samt dem Fett Gott dar. Und das Ergebnis? Gott nahm das Opfer Abels an, „aber auf Kain und seine Opfergabe blickte er nicht“ (1. Mose 4,5).

Wer das Blut des Christus für sich in Anspruch nimmt und mit einem gereinigten Gewissen Gott verehrt, gehört zu den „wahrhaftigen Anbetern“ (Johannes 4,23).