Fr Freitag
2.
Feb Februar
Siehe, Gott handelt erhaben in seiner Macht ... Wer hat ihm seinen Weg vorgeschrieben, und wer dürfte sagen: Du hast unrecht getan?
Den Elenden errettet er in seinem Elend, und in der Drangsal öffnet er ihnen das Ohr.
Hiob 36,15.22.23

Aus dem Elend errettet

Gott hat viele Möglichkeiten, zu uns Menschen zu reden. Als Jesus Christus auf der Erde war, hat Gott durch seinen Sohn geredet. Heute redet Er natürlich in erster Linie durch sein Wort, die Bibel. Er kann aber auch durch Lebensumstände oder Probleme zu uns „reden“, damit wir wieder an Ihn erinnert werden.

Denn: Je besser es uns geht, desto leichter vergessen wir Gott. Wir meinen, Gott nicht zu brauchen, weil scheinbar alles gut läuft. Und wenn Schwierigkeiten auftauchen, sagen wir manchmal anklagend: „Wie kann Gott das zulassen?“ Doch niemand hat das Recht, Gott zur Rechenschaft zu ziehen. Er ist so erhaben, so göttlich groß, dass wir sein Handeln oft nicht verstehen können.

Statt Gott anzuklagen, sollten wir Ihn lieber fragen, was Er uns durch Schwierigkeiten sagen möchte. Denn oft benutzt Er Probleme und Schwierigkeiten in unserem Leben, um unsere Ohren für sein Reden zu öffnen. Wer Gott aufrichtig fragt, wird Antwort erhalten: Gott wird ihn trösten, ihm aus seinem Elend heraushelfen oder ihm in seiner Situation zur Seite stehen.

Uns ins Elend zu stürzen und uns dort umkommen zu lassen - das ist nie sein Ziel. Er möchte unser Ohr öffnen für sein Reden und uns aus dem Elend herausziehen, wenn wir auf Ihn hören. Vielleicht nutzt Gott deine notvolle Situation, damit du erstmals ernsthaft nach Gott fragst, der dich so sehr liebt, dass Er dich vor dem ewigen Verderben bewahren will.