So Sonntag
28.
Jan Januar
Und ihre Hüter flohen und verkündeten es in der Stadt und auf dem Land; und sie kamen, um zu sehen, was geschehen war. Und sie kommen zu Jesus und sehen den Besessenen dasitzen, bekleidet und vernünftig, den, der die Legion gehabt hatte; und sie fürchteten sich. Und die es gesehen hatten, erzählten ihnen, wie dem Besessenen geschehen war, und das von den Schweinen. Und sie fingen an, ihm zuzureden, aus ihrem Gebiet wegzugehen.
Markus 5,14–17

Gedanken zum Markus-Evangelium

Jesus hat einen Menschen aus der Gewalt von Dämonen befreit. Dadurch hat Er erneut gezeigt, dass Er der Sohn Gottes ist. Er hat alle Macht - auch über den Teufel und seine Dämonen.

Dieses Wunder hat Aufsehen erregt: Zwei­tausend Schweine sind umgekommen, weil die bösen Geister in eine ganze Herde gefahren sind. Als die Bewohner der Stadt kommen, um der Sache auf den Grund zu gehen, werden sie gleich mit dem Beweis der Gnade und der Macht des Herrn Jesus konfrontiert. Denn der Mensch, der lange Zeit die Gegend unsicher gemacht hat, ist nicht wiederzuerkennen: Anstatt sich wie ein Irrsinniger zu verhalten, sitzt er jetzt bekleidet und vernünftig bei Jesus, seinem Retter.

Dieses Ereignis illustriert die Bekehrung eines Menschen. Ist er einmal von der „Gewalt der Finsternis“ befreit, kommt er innerlich zur Ruhe und wird „mit Kleidern des Heils bekleidet“ (Kolosser 1,13; Jesaja 61,10). Wer solch eine Umkehr erlebt hat, kann davon berichten, wie sich auch seine Lebensziele und Interessen komplett geändert haben. Während man früher ohne Gott gelebt und vergeblich nach bleibendem Glück gejagt hat, führt man heute sein Leben mit Gott und findet darin Erfüllung und unvergängliche Freude.

Wie traurig ist das Verhalten der Gadarener: Sie wollen den Sohn Gottes loswerden. Offensichtlich fürchten sie sich mehr vor Ihm und seinem gnädigen Handeln als vor den bösen Geistern.