Do Donnerstag
24.
Nov November
Und Gott sprach: Es werde Licht! Und es wurde Licht. Und Gott sah das Licht, dass es gut war. Und Gott schied das Licht von der Finsternis.
1. Mose 1,3.4

Das Licht

Die Erde war in Finsternis gehüllt. Doch Gott beließ es nicht dabei. Er schuf das Licht. Wie beeindruckend, dass der Schöpfer durch ein einziges Wort Licht hervorstrahlen ließ!

Und gerade darin ist ein Wesenszug Gottes zu sehen: „Gott ist Licht und gar keine Finsternis ist in ihm“ (1. Johannes 1,5). Da wundern wir uns nicht, dass das Licht, was Gott geschaffen hat, „gut war“. Andererseits: So wie Licht und Finsternis nicht gemeinsam auftreten können, so schied Gott das Licht von der Finsternis. Darin erkennen wir ein göttliches Prinzip: Er duldet keine Vermischung von Licht und Finsternis, von Gut und Böse.

Jesus Christus, der Sohn Gottes, kam als das „wahrhaftige Licht“ in die Welt, um jeden Menschen zu erleuchten. Was Gott also durch sein Wort bereits in der Schöpfung gezeigt hat, nämlich dass Er selbst Licht ist, ist umso deutlicher bezeugt worden, als sein Sohn in die Welt kam. Mit vollem Recht konnte Jesus von sich sagen: „Ich bin das Licht der Welt“ (Johannes 1,9; 8,12).

Wie tragisch, dass die meisten Menschen, die in der Finsternis saßen, das Licht nicht ergreifen wollten: „Das Licht scheint in der Finsternis, und die Finsternis hat es nicht erfasst“. Und so ist es bis heute: Viele Menschen, die in der Finsternis der Sünde sitzen, wollen sich nicht dem göttlichen Licht zuwenden (Johannes 1,5).

Dennoch ruft Gott noch Menschen in sein „wunderbares Licht“ und will zugleich sein Licht in ihre Herzen leuchten lassen. Wer sich diesem Licht öffnet, erlebt eine Neuschöpfung, die den Schöpfungsakt Gottes damals bei Weitem übertrifft: Er selbst wird ein „Sohn des Lichts“ (1. Petrus 2,9; vgl. 2. Korinther 4,6; Johannes 12,36).