Di Dienstag
22.
Nov November
Im Anfang schuf Gott die Himmel und die Erde.
1. Mose 1,1

Der Anfang

Haben Sie die Bibel schon einmal von Anfang an gelesen? Das ist wirklich sehr zu empfehlen. Gott stellt sich nämlich gleich zu Beginn seines Buches vor und macht bereits sehr vieles von dem deutlich, was Ihm wichtig ist. In den nächsten Tagen steigen wir gemeinsam ein in die ersten Verse des ersten Buches Mose, auch Genesis genannt. Gleich der erste Satz beinhaltet - trotz seiner Kürze - drei grundlegende Aussagen:

„Im Anfang … Gott“: Es gab einen Zeitpunkt, an dem alles begann, und bereits zu diesem Zeitpunkt war Gott da. Gott ist ohne Anfang und ohne Ende; Er ist ewig. Dem berühmten Glaubensmann Mose stellt Gott sich später vor als der „Ich bin, der ich bin“ (2. Mose 3,14). Mit diesem Namen macht Gott klar, dass Er ewig und unwandelbar ist.

„… schuf Gott“: Gott ist es, der alles ins Dasein rief. Von Ihm geht alles aus. Er ist der „Architekt“, der entworfen und ausgeführt hat. Das Wort „schaffen“ wird in der Bibel allein Gott zugesprochen. Es deutet immer auf etwas Einzigartiges hin, das Gott gemacht hat: die Materie (V. 1), das beseelte Leben (V. 21) und den Menschen, der einen Geist besitzt, weil er im Gleichnis Gottes geschaffen worden ist (V. 26.27).

„… die Himmel und die Erde“: Es gibt nur eine Erde, aber mehrere Himmel. Die Erde ist somit einzigartig und mit ihr alles, was auf ihr existiert. Anders verhält es sich mit den Himmeln. Wir kennen erstens den atmosphärischen Himmel, der uns sichtbar umgibt. Darüber hinaus gibt es das All, in dem sich alle Himmelskörper befinden. Und schließlich spricht die Bibel von dem Wohnsitz Gottes, den wir weder sehen noch mit technischen Geräten erreichen können.

„Du bist würdig, o unser Herr und unser Gott, zu empfangen die Herrlichkeit und die Ehre und die Macht; denn du hast alle Dinge erschaffen“ (Offenbarung 4,11).

(Fortsetzung morgen)