Sa Samstag
24.
Sep September
Als Jesus vorüberging, sah er einen Menschen, blind von Geburt. ... Er spie auf die Erde und bereitete einen Brei aus dem Speichel und strich ihm den Brei auf die Augen; und er sprach zu ihm: Geh hin, wasche dich in dem Teich Siloam.
Johannes 9,1.6.7

Jesus begegnet einem Blinden

Er ist blind, blind von Geburt. Nie hat er Farben gesehen, nie einen blauen Himmel, eine rote Blüte oder das frische Grün des Frühlings. Nie hat er gesehen, wie ein Schmetterling flattert oder ein Vogel fliegt. Er sitzt da und bettelt, und das Tag für Tag.

Dann kommt Jesus vorbei und sieht ihn. Sieht nicht nur seine Kleidung, seine Blindheit von Geburt, sein Betteln: Er sieht sein Herz, hört seinen Schrei nach Hilfe, sieht auch seinen Glauben an die Macht Gottes.

Jesus spuckt auf die Erde, vermischt Erde und Speichel und streicht den Brei auf die Augen des Blinden. Ein ungewöhnlicher Vorgang! Doch nicht der Brei heilt ihn, sondern die Worte, die Jesus ihm sagt und die der Blinde befolgt: „Geh hin, wasche dich in dem Teich Siloam.“

Ja, der Blinde muss gehorsam sein, muss aufstehen und seinen „Arbeitsplatz“ verlassen, muss losgehen und sich im Teich waschen. Als er es tut, ändert sich sein Leben, und zwar von Grund auf, nicht nur äußerlich, sondern vor allem innerlich. Mit einem Wort Gottes, das er gehorsam befolgt, fängt sein Wachstum im Glauben an, beginnt seine Nachfolge hinter Jesus Christus her.

Heute handelt dieser Herr noch genauso. Er zeigt jedem Men­schen, der sich seiner „Blindheit“ bewusst ist, wie er davon geheilt werden kann: Solch ein Mensch muss auf das Wort Gottes, die Bibel, hören, muss tun, was Gott sagt. Und dann wird er erleben, was hier der Blinde erlebt hat: dass er (geistlich) sehend wird und Gott so sieht, wie Er wirklich ist! Ein Wunder - auch heute noch!

Die ganze Geschichte ist im Evangelium nach Johannes, Kapitel 9, Verse 1-38, zu lesen.