Mi Mittwoch
26.
Jan Januar
Glückselig, die nach der Gerechtigkeit hungern und dürsten, denn sie werden gesättigt werden. Glückselig die Barmherzigen, denn ihnen wird Barmherzigkeit zuteilwerden. Glückselig, die reinen Herzens sind, denn sie werden Gott sehen. Glückselig die Friedensstifter, denn sie werden Söhne Gottes heißen.
Matthäus 5,6–9

„Du brauchst Frieden!“

Gerechtigkeit und Frieden - das sind wesent­liche Themen in der Bergpredigt des Herrn Jesus Christus. Diese bedeutungsvollen Worte Jesu sollten wir einmal im Zusammenhang lesen, damit zum einen jede einzelne Aussage auf uns wirken kann und wir zum anderen eine Gesamtschau erhalten.

Gerechtigkeit und Frieden - darum geht es auch in vielen Protestaktionen unserer Zeit. Aber wird da Frieden nicht zu oft durch das genaue Gegenteil ersetzt: durch Gewalttätigkeit? Und wird dabei nicht vergessen, dass Gottes Segen nur denen verheißen ist, die ein „reines Herz“ haben?

Ein Christ erzählt: Am Hauptbahnhof in M. kommt mir ein junger Mann entgegen. Den angebotenen Flyer lehnt er ab. Doch nach einer halben Stunde begegnen wir uns wieder. „Wir kennen uns schon; schön, dass wir uns noch mal treffen.“ Er bleibt stehen. Schlimm sieht er aus: Das rechte Ohrläppchen ist abgerissen, da hing einmal ein Ring. „Was ist denn mit dir passiert?“ - „Das hat mir die Polizei abgerissen. Ich bin extra von Saarbrücken angereist, um gegen die Sicherheitskonferenz zu protestieren. Dabei gab’s eine Schlägerei mit der Polizei.“

„Weißt du, was du brauchst? Du selbst brauchst Frieden. Frieden mit Gott. Den gibt es nur durch Jesus Christus. In Ihm ist Sicherheit vor dem ewigen Gericht Gottes. Komm mit deinen Sünden, so wie du bist, zu Jesus, dem Heiland. Er wird dir vergeben.“

Wir unterhalten uns noch eine ganze Weile. „Jetzt bist du doch nicht umsonst von Saarbrücken nach M. gekommen.“ - „Das stimmt.“