Di Dienstag
23.
Nov November
Bei der Menge meiner Gedanken in meinem Innern erfüllten deine Tröstungen meine Seele mit Wonne.
Psalm 94,19

Gedanken-Wirr-Warr

Kennen wir das? Wir haben Mühe, uns zu konzentrieren, weil es einfach zu viel ist, was uns durch den Kopf geht. Unsere innere Unruhe lässt uns vielleicht nachts gar nicht mehr ruhig schlafen. Vielerlei Sorgen oder Probleme können uns gedanklich zu schaffen machen - ob persönlich, familiär oder beruflich. Besonders beunruhigend kann auch das Schicksal von Menschen sein, die uns nahestehen. Nicht weniger besorg­niserregend ist der Blick in unsere Welt, die zunehmend unsicherer und unberechenbarer wird.

In solchen Situationen stößt unser Verstand leicht an Grenzen, wenn wir versuchen, Lösungen zu finden. Doch wir brauchen nicht zu verzweifeln. Der Gott der Bibel ist dazu in der Lage, uns - wie David - zu trösten und uns innerlich wieder ruhig zu machen.

Der Herr Jesus hat selbst einmal gesagt: „Kommt her zu mir, alle ihr Mühseligen und Beladenen, und ich werde euch Ruhe geben“ (Matthäus 11,28). Ihm können wir einfach alles sagen, was uns zu schaffen macht: Unsere Schuld, unser Versagen, unsere Ängste, unsere Sorgen, unsere Probleme - unsere innersten Nöte. Und wenn wir gerade nicht dazu in der Lage sind, ein schlüssiges Gebet zu formulieren, dürfen wir auch einfach nur stille werden vor Ihm. Er kennt unsere Gedanken ja sowieso und Er kann sie auch sortieren.

Er hört uns aufmerksam zu und ist bereit, zu vergeben, zu helfen, zu trösten, uns neuen Mut und Zuversicht zu geben, uns innerlich ruhig und getrost zu machen. Weil Jesus, der Sohn Gottes, über allem steht und Mensch wurde, kann Er uns verstehen und ist voller Mitgefühl mit unserer Situation.