Di Dienstag
12.
Okt Oktober
David und das Volk, das bei ihm war, erhoben ihre Stimme, und sie weinten, bis keine Kraft mehr in ihnen war zu weinen.
1. Samuel 30,4

David gerät in Panik! - Er ist der Bezwinger des Riesen Goliath. Er ist der Mann nach dem Herzen Gottes, der einmal König werden soll. Aber nun hat ihn die Angst vor dem amtierenden König Saul überwältigt. Wie lange schon muss er sich mit seinen treuen Anhängern an immer anderen Stellen vor Saul verbergen! Jetzt ist David mit seinen Kräften am Ende. Vor seinen Verfolgern flieht er zu den Philistern. Er lässt sich sogar dazu hinreißen, zu den Feinden des Volkes überzulaufen, um bei ihnen Sicherheit zu suchen!

Dort bei den Philistern ist David als Lehnsmann willkommen. Aber als es zum Krieg gegen Israel kommt, vertrauen sie ihm nicht wirklich. Im Kampf gegen König Saul und das Volk Israel wollen die Philister ihn nicht als Bundesgenossen haben. - Wie peinlich!

Als David und seine Getreuen dann vom Sammelplatz der Heere nach ihrem Wohnsitz Ziklag zurückkehren, finden sie die Stadt in Schutt und Asche gelegt. Frauen und Kinder sind von den feindlichen Amalekitern gefangen weggeführt! Erschüttert brechen David und seine Leute in Tränen aus. Sie weinen, „bis keine Kraft mehr in ihnen war zu weinen“.

Doch dann wird die Situation für David noch viel schwieriger: Seine Männer sind erbittert über den Verlust ihrer Familien; sie wollen ihren Anführer steinigen. Kann es für David noch schlimmer kommen? Aber gerade hier tritt die Wende ein: David besinnt sich wieder auf Gott. Er rechnet erneut mit seiner Hilfe. Und weil er sich „in Gott stärkt“, fassen nicht nur er selbst, sondern auch seine Männer neuen Mut. Schließlich finden sie ihre Familien und können sie befreien.

Auch heute will Gott allen, die Ihm vertrauen, neuen Mut und neue Kraft schenken und ihnen in jeder Not helfen.