Mi Mittwoch
15.
Sep September
Von da an gingen viele von seinen Jüngern zurück und wandelten nicht mehr mit ihm. Da sprach Jesus zu den Zwölfen: Wollt ihr etwa auch weggehen? Simon Petrus antwortete ihm: Herr, zu wem sollen wir gehen? Du hast Worte ewigen Lebens.
Johannes 6,66–68

Schon immer haben Menschen auf Jesus Christus unterschiedlich reagiert.

Damals hatte Jesus mehr als 5000 Menschen satt gemacht. Das gefiel ihnen, so einen Mann konnten sie gebrauchen. Einen, der ihre Bedürfnisse befriedigte, der ihnen gab, was sie brauchten, sie vielleicht sogar von den Römern befreite. So gingen sie Ihm nach (V. 24).

Jesus erklärt ihnen dann, dass Er „das Brot Gottes“ und dass Er aus dem Himmel herabgekommen ist. Er ist Mensch geworden, um der Welt das Leben zu geben. Einige reagieren darauf mit Unverständnis und meinen: Wir wissen doch, wer sein Vater und seine Mutter ist, wie kann Er da sagen: „Ich bin aus dem Himmel herabgekommen“? (V. 33.41.42).

Dann erläutert der Herr Jesus, dass Er sein Leben geben wird, damit Menschen ewig leben können. Dass Er also sterben, dass sein Blut fließen wird. Nun streiten sich andere über das, was Er gesagt hat (V. 51.52).

Schließlich ärgern sich einige seiner Nachfolger über seine Aussage, dass Er wieder in den Himmel zurückkehren wird, dass Er dahin auffahren wird, „wo er zuvor war“. Sie ärgern sich, stoßen sich an Ihm, gehen nicht mehr mit Ihm (V. 62.66).

Doch da sind noch die Zwölf, der engste Kreis seiner Jünger. Werden sie auch weggehen? „Nein!“, sagt Petrus entschlossen: „Herr, zu wem sollen wir gehen? Du hast Worte ewigen Lebens“. Eine klare Entscheidung!

Ihn suchen, weil man Ihn braucht … über Ihn murren, weil man meint, es besser zu wissen … über Ihn streiten, wenn man Ihn nicht versteht … sich an Ihm reiben und weggehen … oder doch bei Ihm bleiben. Zu welcher Gruppe gehöre ich?