Mo Montag
13.
Sep September
Denn ich schäme mich des Evangeliums nicht, denn es ist Gottes Kraft zum Heil jedem Glaubenden.
Wenn ich zum Gesetzlosen spreche: Du musst sterben!, und du warnst ihn nicht, ... so wird er, der Gottlose, wegen seiner Ungerechtigkeit sterben, aber sein Blut werde ich von deiner Hand fordern.
Römer 1,16; Hesekiel 3,18

Man trifft immer wieder Menschen, die meinen, das Evan­ge­lium müsse freundlicher, ansprechender und „positiver“ verkündigt werden. Man müsse doch nicht immer so „negativ“ mit dem ewigen Gericht „drohen“. - Was ist dazu zu sagen?

Ganz gewiss ist das Evangelium eine liebevolle Einladung Gottes an die Menschen; es ist die gute Botschaft von der Erlösung durch den Glauben an den Herrn Jesus Christus. Wer bereit ist, die Schuld seines Lebens vor Gott zu bekennen, dem öffnet Gott den Weg zur Erlösung. „Er gab seinen eingeborenen Sohn, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe“ (Johannes 3,16).

Gott ist heilig und gerecht; Er muss die Sünde richten. Deshalb war es nötig, dass Er seinen eigenen Sohn als stellvertretendes Sühnopfer gab. Sonst hätten alle Menschen das ewige Gericht zu erwarten! Um diesem Gericht zu entgehen, müssen wir an den Sohn Gottes glauben. Dann empfangen wir ewiges Leben.

Bei dem Evangelium geht es um die Frage der Ewigkeit. Deshalb ist es keine Botschaft, die nur Freude und Fröhlichkeit in diesem Leben vermittelt. Gott „gebietet jetzt den Men­schen, dass sie alle überall Buße tun sollen, weil er einen Tag festgesetzt hat, an dem er den Erdkreis richten wird in Gerech­tigkeit durch einen Mann, den er dazu bestimmt hat“ (Apostelgeschichte 17,31). Echte Sicherheit und wahres Glück bekommen wir nur, wenn wir mit Gott ins Reine kommen und die Frage der Ewigkeit geordnet ist. Deshalb trägt jeder, der gerettet ist, die Verantwortung, seine Mitmenschen zu warnen. Davon spricht auch unser heutiges Bibelwort. „Warnen“ ist aber nicht zu verwechseln mit „Drohen“.