Di Dienstag
4.
Mai Mai
Jesus sprach: Lasst die Kinder zu mir kommen ... Wer irgend das Reich Gottes nicht aufnimmt wie ein Kind, wird nicht dort hineinkommen. Und er nahm sie in die Arme, legte die Hände auf sie und segnete sie.
Markus 10,14–16

In der Wartehalle eines Flughafens erweckte einmal ein junges Ehepaar mit seinem Kleinkind besondere Aufmerksamkeit. Immer dann, wenn eine Person es anblickte - ob jung oder alt, fröhlich oder traurig, Mann oder Frau -, gab das Baby ein Lächeln zurück und erfreute damit den ganzen Wartebereich. Es war einfach bezaubernd.

Als ich dieses Kind immer wieder lächeln sah, dachte ich daran, wie sehr Gott uns liebt. Er wünscht den Blickkontakt mit uns. Daran findet Er Freude. Und auch wir sollen in der Gemeinschaft mit Ihm wahre Freude finden.

Die Gewissheit, dass Gott uns liebt, gehört zum Kern des christlichen Glaubens. Dabei dürfen wir uns diese Liebe nicht als unbestimmt oder abstrakt vorstellen, sie ist nämlich zutiefst persönlich. Es ist nicht nur eine allgemeine Haltung, Gott möchte sich vielmehr jedem Einzelnen ganz persönlich zuwenden.

Die Sünde hatte uns die Sicht auf die Liebe Gottes verdunkelt. Doch diese göttliche Liebe manifestierte sich in aller Deutlichkeit, als der Sohn Gottes auf die Erde kam.

Jesus Christus, der Sohn Gottes, ist Mensch geworden. Er hat sich erniedrigt, um uns zu erreichen. Wenn wir Ihn an­schauen, erkennen wir, wie die Liebe Gottes über die mora­lische Finsternis, über Hass und Gewalt triumphiert. Und Er hat noch mehr getan: Er hat sein Leben für uns gegeben. Am Kreuz von Golgatha hat Er die Sünden gesühnt, damit verlorene Menschen wieder zurückfinden zu Gott und in den Genuss seiner Gemeinschaft kommen.